MenschIchDu

•Juni 21, 2009 • Kommentar schreiben

Leben wir um unsere Mitmenschen zu verletzen, zu peinigen, zu psychischen Wracks zu machen? Leben wir um über andere herzuziehen, ihnen ihre Freuden zu zerstören, sie zu schlagen? Leben wir um selbst unsere Freunde zu verraten?

Ist es nicht ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, dass wir Leid einfach hinnehmen oder es sogar verursachen?

Wir sind Menschen, wir können selbst entscheiden wie wir leben. Warum entscheiden wir uns so oft dazu unser Leben dafür einzusetzen um das Leben anderer schlechter zu machen?

Wann fangen wir endlich unsere Mitmenschen glücklicher zu machen, die Welt besser zu machen, statt sie zu zerstören?

Muss es erst zu Kriegen, zu Naturkatastrophen, zu Skandalen kommen damit wir wach werden?

Lasst uns auf eine Gesellschaft hinarbeiten in der jeder Mensch würdevoll behandelt wird. Eine Gesellschaft in der jeder Mensch, ohne Ausnahmen, die gleichen Rechte und auch Pflichten hat. Denn ich bin Mensch, du bist Mensch. MenschDuIch

Mathekalender

•November 30, 2008 • Kommentar schreiben

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, sind Leuchtzwiebel und ich Mathefans, deshalb möchten wir euch auf einen ganz besonderen Adventskalender aufmerksam machen: Den Matheadventskalender von Matheon

Mathekalender

Süchtig nach geometrischen Figuren

•Oktober 29, 2008 • 3 Kommentare

Familientreit um Tetris

Eines Tages schenkte Herr Backwurm seinen 14-jährigen Sohn Marius für eine gute Note ein Tetrisspiel für seinen Computer, – mit schwer wiegenden Folgen für sein Sozialverhalten. Es kam zum Krach zwischen Marius und seiner Mutter, Frau Backwurm.

Mutter: Du deinstallierst jetzt Tetris von deinen Computer.

Marius: Tetris bleibt.

Mutter : Dieses Spiel stört die Harmonie unserer Familie, für dich muss alles immer geometrische Formen haben. Kannst du nicht auch Möhren essen, die nicht die Form eines Zylinders haben?

Marius: Nein, das kann ich nicht. Ich finde geometrische Figuren sind ästhetisch und viel besser als das aus der Form geratene Familienleben.

Mutter : Jetzt denkst du auch schon in geometrischen Figuren, ich denke wir müssen einen Termin beim Psychologen für dich machen.

Marius: Ich bin doch nicht verrückt, nur weil ich geometrische Figuren, der Entropie der Welt vorziehe.

Mutter: Du lebst in einer Fantasiewelt, sitzt die ganze Zeit vor diesem dusseligen Spiel. Ich wette du kannst mir nicht mal fünf Argumente    nennen, die für Tetris sprechen.

Marius: Ich kann dir sogar zehn nennen.

Mutter: Ich höre!

Marius: 1. Tetris fördert das logische Denken.

2. Tetris fördert die Kreativität.

3. Tetris schafft Interesse sich mit der Mathematik zu befassen.

Äh, ähm, es gibt garantiert noch mehr Gründe, lass mich nur überlegen

Mutter: Du brauchst nicht weiter überlegen. Ich gebe dir 2 Wochen dein Verhalten zu ändern.

Warnhinweis: Bitte die Ironie nicht füttern, sonst kann sie auf noch bedrohlichere Ausmaße anwachsen

Die Lebensuhr

•September 9, 2008 • Kommentar schreiben

Tick, tick, tick, die Lebensuhr läuft. Aber wie lange? Wie lange hält die Batterie, die sich Leben nennt.
Was wird alles passieren in der Zeit, in der deine oder meine Lebensuhr tickt? Wie viele Batterien werden durch unsinnige Kriege verbraucht? Wie viele Menschen werden ihre Uhr in der Zeit zum anhalten bringen? Wie viele schöne Erlebnisse wirst du oder ich haben? Welche technologischen Umbrüche wird es geben? Wie viele Hoffnungsträger werden ihre Lebensuhr erhalten? Was wird in der Zeit in der meine Lebensuhr ihre Runden läuft noch alles geschehen?
Man könnte noch so viele Fragen stellen. Aber wer weiß, wie lange man noch Fragen stellen kann? Wie lange die eigene Batterie noch funktioniert?
Was wird danach passieren? Erinnert sich überhaupt noch jmd. an einen? Man selber ist doch nur eine Millisekunde auf der Lebensuhr des Universums. Doch vielleicht wird man zu einer entscheidenen. Dies liegt an dir und mir. Verändern wir die Welt, so dass man sich auch noch in den nächsten Millisekunden auf der Uhr des Universums an uns erinnert.

Fraktale – ein paar Bilder

•August 25, 2008 • Kommentar schreiben

Nalies Geliebter kann ein richtiger Schönling sein! Die Bilder von ihm wollte ich euch nicht vorenthalten. ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mandel_zoom_10_satellite_seehorse_valley.jpg

Viel Spaß beim Betrachten! =)

Unvernünftige Primzahlen – Warum die Wurzel einer Primzahl nie rational sein kann

•August 21, 2008 • 11 Kommentare

Für die Liebhaber des heimlichen Geliebten meiner Mitbloggerin ( ;) ) hier eine kleine mathematische Spielerei von mir. Wie der Titel schon sagt, handelt es sich hier um den Beweis dafür, dass die Wurzel einer jeden Primzahl irrational ist. Wer Logik-und/oder Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten oder sie mir meinetwegen auch mitteilen, ganz wie ihr wünscht. Mit dem Beweis sind mir zwar vermutlich schon ein paar Andere zuvorgekommen, aber den hier habe ich nicht geklaut. ;)

Behauptung: „Die Wurzel einer jeden Primzahl ist irrational.“

Was tun, wenn man diesen Satz beweisen will? Ich liste als Erstes gern die Eigenschaften der genannten Zahlen auf:

1.: Irrationale Zahlen können nicht als Quotient zweier ganzer Zahlen dargestellt werden.

2.: Primzahlen gehören zur Menge der natürlichen Zahlen und…

3.: …lassen sich nur durch 1 und sich selbst glatt teilen, daraus folgt:

4.: Die Wurzel einer Primzahl ist niemals ganz.

Für’s Erste fallen mir keine weiteren Eigenschaften ein, also geht es weiter mit dem zweiten Schritt. Ich habe die Richtigkeit dieses Satzes mit einem sogenannten Widerspruchsbeweis bewiesen, das bedeutet, ich habe sein Gegenteil angenommen und gezeigt, dass es falsch ist.

In diesem Fall wäre das die Aussage „Es gibt Primzahlen, deren Wurzel rational ist.“

Um das zu überprüfen, benutzen wir eine Gleichung mit ein paar Variablen. Die Primzahl bezeichnen wir mit dem Buchstaben p; die Wurzel von p drücken wir als rationale Zahl, also als Bruch m/n aus. m steht hier für eine ganze und n für eine natürliche Zahl. (Der Grund dafür, warum keine ganze, sondern eine natürliche Zahl im Nenner steht, liegt darin, dass die Menge der ganzen Zahlen die Null beinhaltet; die natürlichen Zahlen aber nicht. Nicht vergessen: Die Teilung durch Null ist nicht definiert!)

So sieht unsere Anfangsgleichung aus:

sqrt(p) = m/n

Als Nächstes habe ich sie ein wenig umgeformt und die Wurzel herausquadriert, sodass nun Folgendes in der Gleichung steht:

p = (m/n)^2 = m^2/n^2

Wir können aus der Tatsache, dass die Wurzel einer Primzahl nie ganz ist, schlussfolgern, dass m nicht durch n teilbar ist; ansonsten würde m/n eine ganze Zahl ergeben.

Daraus folgt, dass auch m^2 nicht durch n und damit auch nicht durch n^2 teilbar ist. Das würde wiederum bedeuten, dass p keine ganze Zahl ist. Da wir p jedoch am Anfang als Primzahl und somit auch als ganze Zahl festgelegt haben, entsteht hier ein Widerspruch, der uns sagt, dass die Wurzel einer Primzahl niemals rational sein darf, also stets irrational ist.

Q.E.D. (denk ich mal…)

Mein heimlicher Geliebter

•Juli 15, 2008 • 2 Kommentare

Du bist so schön, so anmutig, so unergründlich und doch so klar.
Wie viele angenehme Stunden haben wir schon gemeinsam verbracht?
Du ziehst mich immer wieder in deinen Bann. Ob es deine Kinder sind, oder du selbst, ihr alle seid wunderbar. Doch weiß ich, dass ich dich nie erreichen kann, doch sehne ich mich oft nach dir. Nach deiner Logik, nach den Rätseln, die du mir aufgibst. Einfach alles an dir ist bezaubernd.
Auch wenn du viele Feinde hast, dir kann niemand etwas anhaben.
Deine Eleganz, deine Schärfe, die Mittel die du deinen Kindern bereit stellst.
Mit dir kann man in eine andere Welt eintauchen, eine Welt in der es nur richtig oder falsch gibt, die aber doch nie komplettiert werden kann, da einiges einfach unbeschreibbar ist.

Ich lebe

•Juli 14, 2008 • 7 Kommentare

Hast du dir schon einmal überlegt wie viele Menschen vor dir gelebt haben und Kinder gezeugt haben müssen, damit es dich heute gibt?

Fangen wir mal bei den Eltern an, diese haben/hatten wiederum Eltern usw.

Bei 5 Generationen sind es schon 256 Vorfahren (2^5). Doch wenn man sich wieder an den Anfang des Geschichtsunterricht entsinnt, sind 5 Generationen lachhaft.

Milliarden Vorfahren waren nötig, damit ich heute diesen Blogeintrag schreiben kann.

Schon alleine deshalb ist unser Leben unbezahlbar.

Ein Hoch auf die Evolution!

Erdendasein

•Juli 13, 2008 • 1 Kommentar

Ich laufe durch mein Leben, einige Leute sehen mich, andere nicht.

Aber wie sehen mich die Leute, sehen sie mich, so wie ich denke, dass ich bin?

Oder sehen sie mich ganz anders? Vielleicht bin ich ja auch nicht ich, sondern die, die ich spiele. Führe ich im Endeffekt nur das Drehbuch eines mir unbekannten Regisseurs aus? Eigentlich ist das Leben so kurz um sich darüber Gedanken zu machen. Aber da das Leben keinen offensichtlich erkenntlichen Sinn hat, mache ich es doch.

Wie viele Menschen verstellen sich vor anderen? Spielt am Ende jeder, den, der er sein will? Sind wir alle nur Spieler in einem langen Film, der sich Leben nennt? Oder sind wir selbst denkende Organismen, die anderen gerne etwas vorspielen? Oder etwas ganz anderes?

Vielleicht ist der Sinn unseres Erdendaseins, dass wir kleine Dinge ändern können in der in Menschenleben unglaublich langen Geschichte der Welt?

Also los, ob ohne Sinn oder mit geben wir der Welt einen kleinen Teil von uns mit, damit wir zu einem großen Atemzug werden.

Welt in Ordnung?

•Juli 13, 2008 • 1 Kommentar

Wer hat nicht schon mal, zumindest unbewusst an eine Welt ohne Leid, Sorgen und Nöte gedacht. Eine Welt in der alles seine Ordnung hat?

Oder an eine Welt, in der es einen großen Beschützer gibt? Das Christentum greift dieses Bedürfnis in folgenden Bibelstellen auf: Matthäus 28, 20; Jesaja 37,20; Josua 1,5 + 6 und Psalm 23 um nur ein paar zu nennen.

Doch ich möchte nicht die Religionen in Frage stellen, sondern dazu anregen, sich so eine Welt über einen längeren Zeitraum zu denken, eine Welt ohne Sorgen, ohne Leid und ohne Nöte. Eine Welt auf der immer alles seine Ordnung hat. Übt sie immer noch so eine Faszination aus?

Streben wir nach Ordnung, weil alles auf der Welt irgendwann ins Chaos verläuft? Denken wir ein Leben in Ordnung ist leichter, oder warum sagen wir in Ordnung wenn wir etwas zustimmen?

Müssten wir nicht beim Zustand dieser Welt nicht „in Chaos“ antworten?

Doch Leben wir unser Leben, auch wenn wir es wohl nie ergründen werden.

Wir Individuen!